KI im Team nutzen: Wann lohnt sich ein Inhouse-Training?

KIRevolution Inhouse-Training Collage

Du leitest ein Marketingteam?

Dann kennst Du das bestimmt:

Alle reden über KI. Einige im Team testen schon fleißig. Andere sind noch zurückhaltend. Und am Ende fehlt vor allem eines: ein gemeinsames Verständnis, was KI im Marketing wirklich bringen soll – und wie man sie gut nutzt, und bei Euch im Team auch nutzen darf.

Warum ein Inhouse-Training dafür oft der beste Einstieg ist, liest Du hier.

In diesem Beitrag beantworten wir häufige Fragen zu unseren Inhouse-Schulungen bei KIRevolution und geben einen kompakten Einblick hinter die Kulissen eines solchen Trainings.

Grundlage ist ein Workshop, den zwei unserer KI-Expertinnen vor Kurzem für das Vertriebsteam eines internationalen Unternehmens in Bayern durchgeführt haben. 

Und los geht´s:

Unsere KI-Expertinnen im Einsatz

Unsere KI-Expertinnen im Einsatz

Warum drängt das Thema gerade so?

Der Druck, sich mit KI zu beschäftigen, wächst gerade spürbar. Dafür gibt es mehrere Gründe.

  1. KI ist längst im Unternehmensalltag angekommen. Laut McKinsey nutzten 2025 bereits 88 Prozent der Unternehmen KI in mindestens einer Funktion, 2023 waren es noch 52 Prozent.
  2. Gerade in Marketing und Vertrieb wird KI überdurchschnittlich häufig genutzt. Eigentlich sogar am häufigsten. Für unsere Branche ist sie damit kein Nice-to-have mehr, sondern ein Wettbewerbsfaktor. Entscheidend ist, sie nicht nur zu testen, sondern sie sauber in die Prozesse einzubinden.
  3. Gleichzeitig entwickelt sich die Technologie mit hohem Tempo weiter. Neue Tools und Funktionen kommen laufend hinzu. Was heute aktuell ist, kann wenige Monate später schon wieder überholt sein.
  4. Hinzu kommt: In vielen Teams ist der Wissensstand sehr unterschiedlich. KI-Enthusiasmus und KI-Skepsis treffen aufeinander. Das führt oft dazu, dass ein gemeinsamer Weg fehlt und das Thema langsamer vorankommt.

Ein Inhouse-Workshop ist in dieser Situation oft der erste sinnvolle, strukturierte Schritt. Er bringt Teams auf einen gemeinsamen Wissensstand, schafft Orientierung und hilft dabei, konkrete Anwendungen für den eigenen Arbeitsalltag zu entwickeln.

Was unterscheidet ein Inhouse-Training von einer offenen Masterclass?

Eine offene Masterclass vermittelt Wissen für viele unterschiedliche Teilnehmende. Es ist eben offen für alle mit der angegebenen Profession, z.B. Marketingmanager:innen.

Ein Inhouse-Training setzt dagegen genau dort an, wo Dein Team gerade steht. Es ist individueller, praxisnäher und deutlich stärker auf die konkreten Herausforderungen in Eurem eigenen Marketingalltag ausgerichtet.

Das ist besonders hilfreich, wenn ein Team noch auf sehr unterschiedlichem Niveau mit KI arbeitet. Ein Inhouse-Training schafft dann eine gemeinsame Grundlage, gibt Orientierung und hilft dabei, KI im Marketing strukturierter, sicherer und wirksamer einzusetzen.

Wie bereiten wir ein KI-Inhouse-Training vor?

Stell Dir vor: Du hast das Thema intern platziert, Dein Team überzeugt und Budget reserviert. Hurra. Und dann?

Dann brauchen wir Deinen Input. Denn ein guter Workshop entsteht nicht spontan. Er braucht Euren Kontext, klare Ziele und gute Informationen aus dem Unternehmen. Denn ein Inhouse-Training ist ja immer maßgeschneidert.

Vor jedem Training machen wir deshalb ein ausführliches Briefing: Wir sprechen mit Dir also vor der Buchung in einem kostenlosen Konzeptionsgespräch. Dabei klären wir vor allem:

  • welche Ziele Du mit dem Workshop erreichen willst
  • welche Aufgaben Marketing oder Vertrieb aktuell besonders beschäftigen
  • wo KI im Arbeitsalltag sinnvoll helfen kann
  • welche Tools und Lizenzen bereits vorhanden sind und welche Ihr nutzen dürft
  • wie erfahren das Team schon ist
  • ob es Bedenken gibt, zum Beispiel zu Datenschutz oder Qualität

Wir konzipieren das Trainingskonzept – Du buchst.

Dann geht es in die Feinplanung: Manchmal ist es sinnvoll, zusätzlich Unterlagen von Euch einzubauen, etwa „Futter“ für NotebookLM oder ein Brand-Kit für einen CustomGPT. Kann man machen, muss man nicht. Aber: Je besser die Grundlage, desto passender der Workshop.

Schon vor dem Training prüfen wir, welche Anwendungen zu Eurem Arbeitsalltag passen, entwickeln Prompt-Vorlagen, bereiten kurze Theorie-Impulse vor und erstellen Handouts oder Schritt-für-Schritt-Guides.

Einblicke in unsere KI-Workshops

Wie läuft es IM Training ab?

Ein Inhouse-Workshop besteht in der Regel aus einer Mischung aus kurzer Einordnung und vielen praktischen Übungen. Die Übungen werden im Team zu je 3-5 Kolleg:innen geprobt.

Zu Beginn geben wir einen kompakten Impuls: Welche Entwicklungen rund um KI sind aktuell im Marketing und Vertrieb relevant? Was sind KI-Agenten. Wo liegen Grenzen, Risiken oder neue Anforderungen, zum Beispiel mit Blick auf den EU-AI-Act?

Dann kommt ein Wechsel aus Tools vorstellen, die Handhabung zeigen. Das machen die Trainer:innen – und dann werden die Tools natürlich im Team selbst ausprobiert.

Der Schwerpunkt liegt dabei klar auf der Praxis: Die Teilnehmenden arbeiten direkt an eigenen Aufgaben aus ihrem Arbeitsalltag, zum Beispiel:

  • Recherche zu Markt-, Kunden- oder Wettbewerbsthemen
  • Erstellung von Marketingtexten und Präsentationen
  • Social Media Posting
  • Ideenentwicklung für Kampagnen und Content
  • Formulierung von Prompts für bessere Ergebnisse
  • Bild- und Videoerstellung mit KI
  • Zusammenfassungen von Meetings
  • Arbeit mit großen Datenmengen und strukturierte Recherche
  • Umgang mit Datenschutz, EU-AI-Act und Kennzeichnungspflichten
  • Entwicklung erster KI-Leitlinien für das Unternehmen
  • Einblick in KI-Agenten, ihre Funktionen und erste praktische Tests

Je nach Zielsetzung arbeiten wir im Workshop mit unterschiedlichen Tools. Häufig nutzen wir zum Beispiel ChatGPT, Claude, Perplexity oder NotebookLM. Dazu kommen – je nach Anwendungsfall – auch Tools für Bilder, Videos, Präsentationen oder Avatare, etwa Leonardo AI, HeyGen, Gamma, Colossyan oder ElevenLabs.

Entscheidend ist für uns aber nie das einzelne Tool. Entscheidend ist, dass KI sinnvoll in bestehende Arbeitsprozesse eingebunden wird.

Welche Varianten eines Inhouse-Trainings gibt es?

Zwei: Vor Ort oder als Webinar
Denn: Mit diesen Vorlagen kommen wir dann zu Euch – online oder vor Ort – und arbeiten im Workshop direkt an den Aufgaben, die für Euer Team wirklich relevant sind.

  • Ein Tagesworkshop dauert in der Regel 6-7 Stunden. In dieser Zeit kann man rund vier bis fünf Tools selbst ausprobieren.
  • Wenn der Workshop als Webinar gestaltet sein soll, hat sich 2 x 3,5 Stunden bewährt, an zwei verschiedenen Tagen.

Gut für Teams, die nicht immer zusammen am selben Ort sind. Der Inhalt beider Varianten ist dann immer gleich. Nur die Form ist anders.

In welchen Sprachen finden KI-Trainings bei KIRevolution statt?
Deutsch, Englisch, wird am häufigsten gebucht. Wir können auch Ukrainisch, Spanisch und Italienisch anbieten. 

KI-Tool-Landschaft im Marketing – je nach Anwendungsfall

Was nehmen Unternehmen nach einem Workshop konkret mit?

Nach einem Training bleibt mehr zurück als nur ein guter Eindruck. Teams nehmen sowohl konkrete Arbeitsmaterialien als auch neue Impulse für ihre Zusammenarbeit mit.

  • Zum einen erhalten die Teilnehmenden Unterlagen aus dem Workshop, Prompt-Vorlagen, Beispiel-Workflows oder kleine Übungen. Damit können sie das Gelernte im Anschluss selbst weiter ausprobieren und Schritt für Schritt in ihren Arbeitsalltag integrieren.
  • Zum anderen verändert sich oft auch der Umgang mit dem Thema im Team. Viele berichten, dass die Hemmschwelle gegenüber KI sinkt und Gespräche über mögliche Anwendungen konkreter werden. Erste Ideen entstehen, wie sich Aufgaben im Marketing oder Vertrieb künftig anders organisieren lassen.

Kurz gesagt: Der Workshop liefert praktische Werkzeuge für den Arbeitsalltag – und oft auch einen neuen Teamspirit im Umgang mit KI.

Was sind die häufigsten Aha-Momente nach dem Workshop?

Nach fast jedem Workshop hören wir in der Feedbackrunde ähnliche Aussagen. Viele Teilnehmende sagen, dass sich ihr Blick auf KI im Laufe des Tages deutlich verändert hat.

Ein erster Aha-Moment betrifft oft die Angst vor KI. In der Vorstellungsrunde sagt fast immer jemand: „KI wird mir irgendwann den Job wegnehmen.“ Im Workshop wird dann schnell klar: KI ersetzt nicht einfach Menschen, sondern verändert vor allem die Art, wie wir arbeiten. Oder einfacher gesagt: KI arbeitet zu – der Mensch steuert.

Dazu passt auch eine zweite wichtige Erkenntnis: KI kann viele Aufgaben deutlich beschleunigen, ersetzt aber kein Marketingwissen. Wir erklären das oft mit dem 80-20-Prinzip. Rund 80 Prozent der Arbeit kann KI vorbereiten oder strukturieren. Die letzten 20 Prozent – Feinschliff, Bewertung und strategische Einordnung – bleiben menschliche Aufgabe.

Ein weiterer Punkt überrascht viele ebenfalls: Gute Ergebnisse entstehen nicht automatisch. Die Qualität hängt stark davon ab, wie wir die KI anleiten. Viele merken erst im Training, wie groß der Unterschied zwischen einem schnellen Prompt und einer klar formulierten Anfrage sein kann.

Und schließlich kommt fast immer die Frage nach Vertrauen: „Wie kann ich KI nutzen, wenn sie manchmal falsche Antworten gibt?“ Unsere Antwort lautet: Nicht blind vertrauen, sondern prüfen. Gute Arbeit mit KI bedeutet immer auch Qualitätskontrolle – etwa durch Quellenprüfung oder Gegenchecks mit anderen Tools.

Am Ende bleibt meist eine zentrale Erkenntnis: KI ist ein Werkzeug. Die entscheidende Kompetenz sitzt weiterhin vor dem Rechner.

Stimmen aus dem Workshop: Erkenntnisse und Aha-Momente

Stimmen aus dem Workshop: Erkenntnisse und Aha-Momente

Wie hoch ist DEIN Aufwand für ein Inhouse-Training?

Der ist überschaubar:

  • eine Stunde Briefinggespräch für das Trainingskonzept.
  • Angebot lesen, Anpassungen wünschen oder freigeben.
  • Bei Bedarf die Unterlagen zur Verfügung stellen, die wir einbauen sollen ins Training – kann man machen, muss man nicht.
  • Dann noch Räume buchen, Catering für den Tag (entfällt in der Webinarform.
  • Und die Teammitglieder informieren und einladen zum Training.

Was kostet ein Inhouse-Training?

Das Training:
Unser Aufwand richtet sich nach dem Lernziel, das Ihr Euch wünscht, der Dauer, der Anzahl der Tools und der Teamgröße. Das kalkulieren wir also immer individuell. Du kannst uns auch ein Budget nennen und wir konzipieren entsprechend und stimmen mit Dir ab.

Die KI-Tools:
In der Regel arbeiten wir mit kostenlosen Lizenzen oder wir nutzen die, die bei Euch im Team schon vorhanden sind. Die Tools sind immer URL-basiert, sodass keine extra Rechner von Euch gestellt werden müssen (wichtig z. B. für Banken und Versicherungen). Falls in Abstimmung mit Euch doch eine Lizenz für ein bezahltes Tool nötig sein sollte – das könnte sein, wenn Ihr Euch einen sogenannten CustomGPT von ChatGPT wünscht, dann nehmen wir eine Monatslizenz, sodass hier Kosten von max. 20 Euro netto pro Team anfallen. Hast Du also z. B. eine Abteilung von 20 Mitarbeitenden, und wir bildeten daraus 4 Arbeitsteams à 5 Personen, wären es 4 × 20 Euro netto zusätzlich.

Wann lohnt sich ein Inhouse-Training?

Ab einer Größe von etwa acht Teammitgliedern ist ein Inhouse-Training in der Regel günstiger, als wenn diese Mitarbeitenden zu einer offenen Masterclass kommen, die wir von KIRevolution auch anbieten, siehe: https://kirevolution.com/ki-masterclass-vor-ort

Denn dann entfallen die Reise- und Übernachtungskosten für diese Mitarbeitenden – UND Du bekommst für dasselbe Trainingsbudget sogar ein auf Euch zugeschnittenes Training.

Was haben wir selbst von KIRevolution aus vielen Trainings gelernt?

1. KI funktioniert am besten an echten Beispielen.
Deshalb arbeiten wir im Workshop nicht mit beliebigen Demo-Fällen, sondern mit Aufgaben, die im Unternehmen tatsächlich relevant sind. Nur so wird aus einem Tool-Test ein echter Nutzen für den Arbeitsalltag.

2. KI sollte nicht im Workshop bleiben.
Der Workshop ist nur der Startpunkt. Der eigentliche Mehrwert entsteht, wenn Teams die neuen Arbeitsweisen anschließend Schritt für Schritt in ihren Arbeitsalltag integrieren.

3. Offenheit im Team macht einen großen Unterschied.
KI zu lernen, bedeutet auch auszuprobieren, Fehler zu machen und neue Wege zu testen. Workshops funktionieren besonders gut, wenn die Teilnehmenden neugierig bleiben und bereit sind, sich auf neue Arbeitsweisen einzulassen.

4. Zusammenarbeit beschleunigt das Lernen.
In fast jedem Workshop starten die Teilnehmenden auf unterschiedlichen Erfahrungsniveaus: Einige haben bereits viel ausprobiert, andere beginnen gerade erst. Genau darin liegt aber auch eine Chance. Teams profitieren besonders, wenn sie Erfahrungen teilen, voneinander lernen und neue Anwendungen gemeinsam testen.

Wie findest Du raus, ob Du ein Inhouse-Training brauchst?

Viele Unternehmen stellen sich aktuell genau diese Frage. Eine einfache Orientierung können folgende Fragen geben:

  • Nutzt unser Team KI bisher nur vereinzelt oder unsystematisch?
  • Gibt es Unsicherheit im Umgang mit KI-Tools?
  • Möchten wir Marketing- oder Vertriebsprozesse effizienter gestalten?
  • Fehlt uns Zeit, uns strukturiert mit KI zu beschäftigen?
  • Möchten wir konkrete Anwendungen für unseren Arbeitsalltag entwickeln?

Wenn Du mehrere dieser Fragen mit „Ja“ beantwortest, kann ein Inhouse-Workshop ein sinnvoller nächster Schritt sein.

Finde in einem kostenlosen Erstgespräch heraus, wie ein Inhouse-Workshop für Dein Team aussehen kann.

Wir hören uns Deine Situation an, geben eine erste Einschätzung und überlegen gemeinsam die nächsten sinnvollen Schritte. Einfach kurze Mail mit Stichwort „Inhouse-Workshop“ schreiben an Prof. Claudia: 

Kontakt: claudia@kirevolution.com

Berlin, 4.4.2026 Maryna Dovhal und Prof. Dr. Claudia Bünte

Startfolie von der KI im Marketing Studienwelle 6 aus 2026 von KIRevolution

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